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Sportbewegung in der Stadt Arneburg

1969 wurde in Arneburg das 100-jährige Bestehen des organisierten Sportes gefeiert. Aus der Festrede zu diesem Anlass hier einige Auszüge:

„1868 schlossen sich Bürger unserer Stadt zu einer Gemeinschaft zusammen, deren Ziel es war – und so heißt es wörtlich in ihrem Statut:

Dass durch ausgewählte Übungen die Steigerung der Gesundheit, Kraft und Geschicklichkeit des Körpers, auch Frische des Geistes, Entschlossenheit des Willens, Besonnenheit und Mut geweckt werden.

In Arneburg waren es 1868 vorwiegend Handwerksgesellen, die sich zunächst ausschließlich zur turnerischen Betätigung zusammen schlossen und die von Männern und Jugendlichen ab 16 Jahren betrieben wurde.

Erst 1911 wurde einen Damenabteilung gebildet und 10 Jahre später erhielten auch Schüler die Möglichkeit zur sportlichen Betätigung, die jetzt außer Turnen auch Schlag- und Faustball umfasste.
Im Jahre 1922 kam dann noch Schwimmen, Leichtathletik und das Handballspiel hinzu.
Mit der Breite der Sportarten war zwangsläufig eine Steigerung der Mitgliedschaft verbunden, die beispielsweise Anfang 1924 urkundlich 5 Ehrenmitglieder, 70 Aktive und Passive, 26 Zöglinge, 13 Damen und 48 Knaben umfasste.
Diese Aufwärtsentwicklung hielt bis zum Beginn des 1. Weltkrieges an, während sie in den Kriegsjahren verständlicherweise zurück ging und teilweise auch ganz zum Erliegen kam.

Der 2. Weltkrieg endete bekanntlich mit der totalen Niederlage des faschistischen Hitler-Deutschlands. Trotz Not, Elend und Hunger, trotz zerstörter Sportstätten und fehlender Sportbekleidung fanden sich 1945 Bürger zu Sport und Spiel zusammen. Mitte des Jahres 1948 wurden der FDGB und die FDJ gemeinsame Trägerorganisationen der Sportbewegung …
1952 wurde in der damaligen DDR das staatliche Komitee für Körperkultur und Sport beim Ministerrat der Regierung der DDR gebildet und im Jahre 1957 erfolgte die Gründung des deutschen Turn- und Sportbundes (DTSB).

Auch in unserem kleinen Elbestädtchen Arneburg – abseits von der großen Landstraße gelegen - entwickelte sich nach der Zerschlagung des Hitlerfaschismus bereits im Jahre 1945 wieder sportliches Leben. Es waren zunächst die Handballer, die mit Männern, Frauen-  und Jugendmannschaften den Spielbetrieb aufnahmen und auf Grund ihrer Leistungen den Ruf unserer Stadt als Handballhochburg weit über die Grenzen des Kreises Stendal trugen. Wenn diese gute Entwicklung und der damalige Leistungsstand auch nicht bis in die heutigen Tage gehalten werden konnte, so ist es doch der unermüdlichen und zielstrebigen Arbeit des Sportfreundes Hans Sack zu verdanken, dass diese Sektion mit Männer, Jugend- und Schülermannschaften noch immer im Wettkampfbetrieb steht. Dabei hat sich die Waage der sportlichen Erfolge immer mehr den Jüngsten zugeneigt. Viele Plaketten, Urkunden und Pokale zeugen davon. Die weibliche B Schülermannschaft zum Beispiel wurde im Jahre 19… Bezirksmeister, während die Jungen den 2. Platz belegten. Die in der Kindersportabteilung des BSG „Traktor“ Arneburg erfassten sportinteressierten Schülerinnen und Schüler der POS haben aber nicht nur im Handball bemerkenswerte Erfolge erreicht, sondern waren auch in anderen Disziplinen wie Leichtathletik, Wintersport, Tischtennis immer in vorderster Reihe zu finden. Der Direktor der POS, Sportfreund Heinz Kölling, als Leiter der Kindersportabteilung und der Sportlehrer der Sportsfreund W. Balecke seit 1966 auch Vorsitzender der BSG „Traktor“ haben großen Anteil an diesen schönen Erfolgen.

Auch der Fußball zog 1948 in unsere Stadt ein und auch diese Mannschaften waren immer in der Spitzengruppe der Tabelle zu finden. Wenn auch der Aufstieg in die Bezirksklasse noch nicht erreicht wurde, so haben die Sportsfreunde S. Böttcher sen. als Schrittmacher für die Entwicklung der Sektion und heute sein Sohn Siegfried jun. an der Entwicklung und dem erreichten Leistungsstand großen Anteil

Vom aktiven Handballsport kommend haben die Sportsfreunde Werner Nagel und Willi Gebert  jun. im Rahmen der BSG eine Sektion Federball gegründet, die zwar noch immer etwas im Verborgenen arbeitet, aber auch bereits beachtliche Erfolge errungen hat. So wurde Sportfreund Nagel auch in diesem Jahr wieder Bezirksmeister in seiner Altersklasse.

Kaum ersten Boden unter den Füßen, fahren die schnittigen Eigenbauboote unser Sektion Kanu durch die Wasser der Flüsse und Seen unserer märkischen Heimat. Am Steilhang der Elbe haben sie in vielen freiwilligen Einsätzen eine Baracke zum Bootshaus umgebaut. Die Sportfreunde Werner Klein, Erwin Jänisch und Heinz Gericke waren und sind hier die Initiatoren.

Den Wert regelmäßiger sportlicher Betätigung erkannt, haben sich Hausfrauen unserer Stadt zu einer Gymnastikgruppe zusammen gefunden, um den notwendigen Ausgleich für die tägliche Verpflichtung im Beruf und Haushalt zu finden. Die Sportfreundinnen Annemarie Fettback und Martha Winterfeld sind hier die Initiatoren in der breiten Entwicklung dieser Sportart gewesen.

Das jüngste Kind der BSG ist die Sektion Kleinstkinderturnen, die unter Leitung der Übungsleiterin Brigitte Scherff und einigen Müttern sich ausgezeichnet entwickelt und heute bereits über 50 Kinder im Vorschulalter an eine regelmäßige sportliche Betätigung herangeführt werden …


* - Auszüge aus einer Festrede zum 100-jährigen Bestehen des organisierten Sports 1969

©2018 123Altmark Agentur

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